Santeria und Candomble
Santeria entstand in Kuba und gilt dort sogar als Hauptreligion. Santeria verbindet die offiziellen katholischen Heiligen mit den Orishas, westafrikansichen Gottheiten aus der Zeit der Sklaverei. Die Vermischung ist hautnah , und so ist es nicht verwunderlich, dass viele gläubige Katholiken gleichzeitig auch Anhänger der Santeria sind und Rat bei einem "Santero" oder einer "Santera" (den Priestern der Santeria) suchen. Die katholische Kirche lehnt die Santeria im Prinzip strikt ab, toleriert sie aber zwangsweise, dass das kubanische Volk ihr so begeistert nachgeht. Die der afrikanische Teil der Santeria ist eine Naturreligion und beruht auf verschiedenen Mythen, die überwiegend geheim gehalten werden und lediglich aus Überlieferungen bekannt sind. Es gibt keine Institution, die über eine korrekte Ausübung der Santeria wacht oder entscheidet. Zusätzlich dürfen die Regeln der Santeria nicht in schriftlicher Form festgehalten werden. Auch in den USA hat sich die Santeria durchgesetzt, hier als so genannter Santerismus, der starke spiritistische Elemente enthhält.
Der Candomble ist das brasilianische Gegenstück zur kubanischen Santeria. Er wird vor allem in Brasilien ausgeübt, aber auch in den Nachbarländern Brasiliens und in den USA gibt es viele Anhänger. Der Candomble wurde einst aus Afrika mit nach Brasilien gebracht und zwar von Priestern, die von der Mitte des 16. bis Mitte des 19. Jahrhunderts als Sklaven dorthin verschleppt wurden. Der Candomble ist mit der Santeria und anderen religiösen Gemeinschaften der Karibik eng verwandt. Auch er vollzieht eine enge Vermischung von afrikanischen und katholischen Gottheiten und beschäftigt sich mit Ahnenkult. Im Candomble werden verschiedene Gottheiten angebetet, wie die Orixas, die Voduns und die Inkices. In der Kolonialzeit war der Candomble von der brasilianischen Kirche verboten und seine Anhänger wurden verfolgt und bestraft. Über die Jahrhunderte hinweg überlebte die Religion aber dennoch, und nach dem Ende der Sklaverei breitete sie sich wieder aus. Heute sind viele traditionelle "Terrreiros", die Ausübungstätten des Candomble, durch Verordnungen geschützt.
Es ist eine alte afro-brasilianische Tradition, Decken und Handtücher mit religiösen Symbolen zu besticken. Moderne Designer haben diese Idee wieder aufgegriffen und bieten bestickte Handtücher im Internet an. Das interessante daran ist, dass man sich das Motiv selbst aussuchen kann und er so die Möglichkeit hat, ganz individuelle Stücke entwerfen und herstellen zu lassen.
Wer sich für Peru Reisen interessiert, dem fallen wohl als erstes die Ziele Machu Picchu ein oder der Titcacasee. Erstgenanntes Ziel gehört zu den beliebtesten archäologischen Städten, die es in ganz Südamerika überhaupt gibt. Der Titicacasee wird sogar als touristisches Highlight gehandelt. Wanderungen, die bei Huaraz oder Cuzco angeboten werden, zeigen die Anden von ihrer schönsten Seite. Beachten Sie aber bei einer Reise nach Peru die beste Reisezeit und die nötigen Impfungen, die gefordert beziehungsweise empfohlen werden.
Am besten lässt sich dieses schöne Land bei Peru Rundreisen kennen lernen. Peru ist sehr vielseitig und eine Rundreise lohnt sich. Die malerische Bergwelt von Huaraz ist sehr schön und sollte auf alle Fälle besucht werden. In Huanchaco in Peru ist vor allem zu empfehlen, sich die Schilfboote anzusehen und den Strand zu besuchen. Die Inka Ruinen dort versprühen ebenso etwas sehr Geheimnisvolles.
Gold, Myrrhe und Weihrauch brachten die Heiligen Drei Könige laut Bibel als Gaben beim Besuch des neu geborenen Jesus Christus nach Bethlehem mit. Diese Gabenauswahl zeigt, welchen Wert Weihrauch zu dieser Zeit besaß. Auch im Mittelalter war Weihrauch angesichts des damals noch beschwerlichen Transports aus den Ursprungsländern, zum Beispiel Indien, eine teure Ware. Trotz des hohen Preises gab es Nachfrage. Weihrauch wurde als Heilmittel geschätzt. Heilende Wirkung besitzt Weihrauch immer noch: Allerdings ist es heute deutlich günstiger.